Frauen Union Karlsruhe und Ingo Wellenreuther MdB fordern Entgeltgleichheit bei Verrichtung gleicher Arbeit

18.03.2017

Der Equal-Pay-Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der aktuell laut dem Statistischen Bundesamt in Deutschland auch 2016 etwa 21 Prozent beträgt. Bei Vollzeitbeschäftigten ist der Verdienstunterschied immer noch deutlich höher als bei Teilzeitbeschäftigten.

„Der Bundestag hat am 16. Februar 2017 in erster Lesung den Gesetzentwurf zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen beraten. Damit wurde eine langjährige Forderung von Frauen Union und Unionsabgeordneten in den Bundestag eingebracht. Wir begrüßen diesen Schritt zur Beseitigung von geschlechtsspezifischen Entgeltunterschieden“, so Rahsan Dogan, Vorsitzende der Karlsruher Frauen Union.

„Frauen müssen bei Verrichtung gleicher Arbeit den gleichen Lohn wie Männer bekommen - dies entspricht dem Prinzip der Gerechtigkeit! Ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern bei gleichwertiger Arbeit ist durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schon jetzt verboten. Was wir bis jetzt noch nicht hatten, war die Möglichkeit, herauszufinden, ob und wo gegen dieses Verbot verstoßen wird. Dieses Problem gehen wir mit dem neuen Gesetz an. Genauso wichtig ist aber, Frauen zusammenhängende Erwerbsbiographien und Aufstiegschancen zu ermöglichen“, so Ingo Wellenreuther MdB.