Wellenreuther beim Vor-Ort-Termin zum Thema Taubenpopulation

13.04.2018

Der Karlsruher CDU-Bundestagsabgeordnete hat sich gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Albert Käuflein, Vertretern des Arbeitskreises Tierschutz der CDU Karlsruhe und des Vereins Stadttaubenkonzept Karlsruhe sowie Mitgliedern des Karlsruher Gemeinderats bei einem Rundgang ein Bild zur Taubenpolulation in Karlsruhe gemacht.

Zunächst besichtigte die Gruppe ein Gebäude am Kronenplatz, bei dem jährlich rund 20.000 Euro aufgewendet werden müssen, um den Taubenkot zu entfernen. Nach diesem Negativbeispiel ging es weiter zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das seit 2002 mit großem Erfolg einen Taubenschlag betreibt. „Dort wird das ‚Augsburger Modell‘ vorbildlich umgesetzt und das Problem damit gelöst: Reduzierung der Taubenpopulation, keine Verunreinigungen, kein wildes Brüten und keine verendenden Tauben“, lobt Wellenreuther.

Das sogenannte „Augsburger Modell“ sieht vor, dass die Tauben in Taubenschlägen gehalten und dort artgerecht gefüttert werden. Ihre Eier werden in den Schlägen durch Gipseier ersetzt, um so die Population zu verringern.

„Die CDU in Karlsruhe steht weiterhin zum ‚Augsburger Modell‘, es muss aber künftig richtig umgesetzt werden“, so Wellenreuther. Derzeit werden von den sieben Taubenschlägen in der Stadt lediglich vier bewirtschaftet. Deshalb sammeln sich die Tauben an den Hotspots in der Innenstadt und ernähren sich dort von Abfällen. „Es müssten also künftig alle Taubenschläge bewirtschaftet werden und die Tiere dort mit ordentlichem Futter ausreichend versorgt werden. Dies würden ehrenamtliche Kräfte des Vereins Stadttaubenkonzept Karlsruhe übernehmen.“