Wellenreuther: „Kein Grund für muslimischen Feiertag“

17.10.2017

Die von Bundesinnenminister Thomas de Maizière ins Gespräch gebrachte Einführung eines muslimischen Feiertags lehnt der Karlsruher Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther ab und erinnert an die christlich-jüdische religiöse Prägung Deutschlands.

„Feiertage stehen vor allem für die religiöse Prägung eines Landes und nicht für einzelne Bevölkerungsgruppen. Da Deutschland über Jahrhunderte durch die christliche Tradition geprägt worden ist, sehe ich keinen Grund dafür, nun einen muslimischen Feiertag unter den Schutz einer gesetzlichen Regelung zu stellen“, ärgert sich Wellenreuther über die vom Bundesinnenminister losgetretene Debatte.

Abgesehen davon sei die Festlegung von Feiertagen in Deutschland grundsätzlich Sache der Länder. Einzige Ausnahme hierzu ist der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober, der im Rahmen eines Staatsvertrags als Nationalfeiertag durch den Bund festgelegt wurde.