Wellenreuther unterstützt Karlsruher Bewerbung für Deutsches Internet-Institut

18.05.2017

Der Karlsruher CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther unterstützt die Karlsruher Bewerbung zur Ansiedlung des neuen Deutschen Internet-Instituts in der Fächerstadt. Wellenreuther hatte sich bereits Ende März dieses Jahres in einem Schreiben an die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, für Karlsruhe als Standort stark gemacht. Hinsichtlich der Bewerbung steht Wellenreuther in einem engen Austausch mit dem Zentrum für Kultur und Medientechnologie (ZKM).

„Aus meiner Sicht liegt eine Ansiedlung des neuen Instituts in Karlsruhe deshalb geradezu auf der Hand. Ich bin überzeugt, dass der Standort Karlsruhe ein optimales Umfeld für eine erfolgreiche Arbeit des neuen Deutschen Internet-Instituts bietet“, schreibt Wellenreuther an Bundesministerin Wanka. „Karlsruhe wird gerne als ‚Internethauptstadt‘ oder als ‚Silicon Valley am Rhein‘ bezeichnet. Jeder vierte deutsche Informatiker hat in Karlsruhe studiert, hier wurde im Jahr 1984 die erste E-Mail Deutschlands versandt. Zudem gibt es Initiativen wie das Cyber-Forum e.V., das mit über 1.000 Mitgliedern das größte regional aktive Hightech-Unternehmer-Netzwerk in Europa ist.“

Das Deutsche Internet-Institut soll der interdisziplinären Erforschung des Digitalen Wandels und seiner Auswirkungen auf Alltag, Wirtschaft und Gesellschaft dienen. Ziel ist es, die Digitalisierung besser zu verstehen und zum Wohle der Gesellschaft nutzbar zu machen.

„Das sind Themen, die zu Karlsruhe als Teil der Technologieregion Karlsruhe, zum Karlsruher Institut für Technologie und dem in Karlsruhe beheimateten ZKM par excellence passen. Alle diese Einrichtungen arbeiten bereits seit Jahrzehnten auf höchstem Niveau genau an diesen Themen zusammen“, so Wellenreuther.

Für die Ansiedlung des Deutschen Internet-Instituts sind Bewerbungen aus fünf deutschen Städten in der Endauswahl. Die Entscheidung werde auf Grundlage einer Empfehlung der wissenschaftsgeleiteten Jury im späten Frühjahr getroffen, so Bundesministerin Wanka in ihrem Antwortschreiben.