Jugendliche debattierten beim Planspiel „Jugend und Parlament“

27.06.2018

Vom 23. bis 26. Juni 2018 haben im Deutschen Bundestag 355 Jugendliche im Rahmen des Planspiels „Jugend und Parlament“ das parlamentarische Verfahren nachgestellt. Der CDU-Bundestags-abgeordnete Ingo Wellenreuther hatte für das Planspiel Thomas Hübner aus Karlsruhe nominiert.

„Es ist mir immer wichtig, jungen politisch interessierten Menschen einen direkten Einblick in die Arbeit des Parlaments zu geben. Denn Politik erlebbar zu machen ist das beste Mittel gegen die Politikverdrossenheit“, so Wellenreuther.

Bei „Jugend und Parlament“ übernahmen die Teilnehmer im Alter von 17 bis 20 Jahren für vier Tage die Rollen von Abgeordneten und simulierten vier Gesetzesinitiativen. Zur Debatte standen Entwürfe zu chancengleichen Bewerbungen, zur Einführung von Pfand auf Kaffeebechern, zur Einführung von Elementen direkter Demokratie sowie zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien.

Die Jugendlichen aus ganz Deutschland lernten dabei die Arbeit der Abgeordneten kennen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal traten 48 Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult und versuchten, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen.

Im Anschluss an die Simulation diskutierten die Teilnehmer mit den Spitzenvertretern der Bundestagsfraktionen, wie realitätsgetreu Jugend und Parlament die parlamentarische Arbeit abbildet.

„Ich habe einen aufschlussreichen Einblick in das politische Geschehen erhalten und durfte spannende Tage in Berlin verbringen“, freute sich Thomas Hübner.

Bild: 
Deutscher Bundestag / Melde