Vorbild Tübingen: Karlsruhe sollte sich für Modellprojekt bewerben – Land muss Zahl der beteiligten Städte ausweiten

24.03.2021

Der Karlsruher Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther fordert die Stadt Karlsruhe auf, sich wie die Stadt Tübingen für das Modellprojekt „Öffnen mit Sicherheit“ zu bewerben. Gleichzeitig appelliert Wellenreuther an das baden-württembergische Sozialministerium, das Modellprojekt in weiteren Städten zu genehmigen.

„Die Stadt Tübingen zeigt mit ihrem Modellprojekt, wie man pragmatisch und gut organisiert mit Testen und Öffnen der Bevölkerung auch in Pandemiezeiten ein einigermaßen normales Leben bieten kann“, sagt Wellenreuther.

In Tübingen läuft das Modellprojekt „Öffnen mit Sicherheit“ seit dem 16. März. Dort dürfen die Außengastronomie sowie Kunst- und Kultureinrichtungen wie Theater, Kinos und Bibliotheken wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Zugangsvoraussetzung für alle Personen ab 14 Jahren ist das sogenannte „Tübinger Tagesticket“ als Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest.

„Was in Tübingen möglich ist, muss auch in Karlsruhe möglich sein. Deshalb sollte sich die Stadt Karlsruhe schnellstmöglich ebenfalls als Modellstadt bewerben. Gleichzeitig muss das zuständige Landessozialministerium dem Wunsch vieler Städte nachkommen, ebenso dieses Modellprojekt anbieten zu dürfen“, fordert Wellenreuther. In der Region hatten bereits die Städte Pforzheim und Ettlingen ihr Interesse bekundet.

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