Wellenreuther setzt sich für Haus des Jugendrechts in Karlsruhe ein

06.03.2020

Der Karlsruher CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther setzt sich dafür ein, dass in Karlsruhe schnellstmöglich ein Haus des Jugendrechts eingerichtet wird. Hierfür fehlen derzeit noch die passenden Räumlichkeiten. Deshalb hat sich Wellenreuther an Baubürgermeister Daniel Fluhrer gewandt.

In den Häusern des Jugendrechts arbeiten Staatsanwaltschaft, Polizei, Jugendgerichtshilfe und Täter-Opfer-Ausgleich unter einem Dach. Der aktuelle Doppelhaushalt des Landes sieht daher für die Staatsanwaltschaft Karlsruhe eine zusätzliche halbe Stelle für das Haus des Jugendrechts vor. Nach rund einem Jahr Vorbereitungszeit haben die Stadt Karlsruhe, die Polizei und die Karlsruher Staatsanwaltschaft inzwischen ein Konzept für das Haus des Jugendrechts fertiggestellt.

In Karlsruhe fehlt es an entsprechenden Räumlichkeiten. Als Bedarf werden rund 1.000 Quadratmeter Bürofläche veranschlagt. Wellenreuther hat den zuständigen Bürgermeister Daniel Fluhrer deshalb in einem Brief gebeten, dass sich die Stadt Karlsruhe selbst der Suche nach einem geeigneten Objekt annimmt und dies nicht allein dem Land Baden-Württemberg überlassen darf. Dadurch sollte eine wesentlich schnellere Lösung möglich sein.

In Baden-Württemberg gibt es bereits sechs Häuser des Jugendrechts in Betrieb. „Dieses Konzept hat sich landes- und bundesweit als ein wesentlicher Baustein zur Bekämpfung der Jugendkriminalität bewährt“, erklärt Wellenreuther. „Wir sollten deshalb alles dafür tun, dass eine solche Einrichtung bald auch in Karlsruhe ihre Arbeit aufnehmen kann.“