Wellenreuther stellt Anfrage an das Bundeskanzleramt nach Zuschuss für Renovierung des Prinz-Max-Palais

27.05.2020

Der Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther setzt sich anlässlich der Notwendigkeit der Renovierung des Prinz-Max-Palais auf Bundesebene für Zuschüsse ein.

In einem Schreiben an die Staatsministerin für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt, Prof. Monika Grütters MdB, bittet der Bundestagsabgeordnete um Prüfung der Möglichkeiten, die erforderlichen Renovierungsarbeiten des Prinz-Max-Palais zu bezuschussen.

„Das Prinz-Max-Palais hat eine einzigartige historische und kulturelle Bedeutung für Karlsruhe. Das im 19. Jahrhundert nach den Plänen des Architekten Josef Durm entstandene Gebäude, war die Residenz des Namensgebers Prinz Max von Baden. Max von Baden war unter anderem der letzte Reichskanzler des Deutschen Kaiserreichs. Weitere historische Bedeutung kam dem Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg zu, als es als erster Amtssitz des Bundesverfassungsgerichts diente. Damit hat das Prinz-Max-Palais eine große Bedeutung für die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“, erklärt der Karlsruher CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther.

Heutzutage ist das Prinz-Max-Palais ein Kulturzentrum, welches das Stadtmuseum, die Kinder- und Jungendbibliothek der Stadtbibliothek sowie das Museum für Literatur am Oberrhein beheimatet. Das alte Anwesen muss jedoch dringend renoviert werden. Vor allem das Dach, die Fassade und die Fenster, sowie die Technik und Klimatisierung müssen erneuert werden. Ähnlich verhält es sich mit dem Brandschutz. Die Sanierung wurde bereits 2016 vom Karlsruher Gemeinderat beschlossen. Die Kosten hierfür sollen sich nach Schätzungen auf circa 14 Millionen Euro belaufen.

„Es ist wichtig und gut, dass das Prinz-Max-Palais renoviert werden soll, um weiterhin als kultureller Ort in Karlsruhe den Bürgerinnen und Bürgern in einer angemessenen und zeitgemäßen Form zur Verfügung zu stehen. Als Gebäude mit Relevanz für die Bundesrepublik ist der Erhalt darüber hinaus von bundesweiter Bedeutung. Ich würde mich daher freuen, wenn seitens des Bundes Zuschüsse zur Renovierung fließen würden und somit der seit zehn Jahren bestehende Renovierungsstau abgebaut werden könnte“, fügt Ingo Wellenreuther hinzu.