Wellenreuther und Schön treffen Karlsruher Start-Ups

13.09.2021

Bei einem politischen Frühstück auf der Terrasse der Villa Hoepfner haben sich der Karlsruher CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther und die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Nadine Schön, mit vier Karlsruher Gründern und dem Start-Up-Investor Dr. Friedrich Georg Hoepfner über die Herausforderungen beim Gründen in Deutschland ausgetauscht.

Bei dem offenen Austausch wiesen die jungen Gründerinnen und Gründer insbesondere darauf hin, dass bürokratische Regelungen der Innovations- und Forschungskraft junger Unternehmen entgegenstünden. So sei es bei der Beantragung staatlicher Fördermittel für Forschungen, die das Start-Up durchführen wolle, häufig erforderlich, dass das Unternehmen über hohes Eigenkapital verfüge, das während des Forschungszeitraums im Unternehmen bleiben müsse. Dies sei eine Hürde, die viele Start-Ups nicht nehmen könnten, da sie oftmals vor der Durchführung der erforderlichen Forschung nur schwer privates Kapital erhalten könnten.

Ein weiteres Problem, auf das auch Gastgeber Dr. Hoepfner hinwies, stelle sich beim Rückkauf von Patenten, die zuvor über die Universitäten der Gründerinnen und Gründer angemeldet wurden. In diesem Bereich komme es häufig zu umfangreichen und komplizierten Verhandlungen, da die Rückkaufoptionen der Unternehmen in der Regel weder einen festen Preis noch einen festen, wiewohl optionalen, Rückkaufszeitpunkt bestimmen würden.

Wellenreuther und Schön nahmen die zahlreichen Anregungen der Gründerinnen und Gründer interessiert auf und zeigten sich auch an einem zukünftigen Austausch sehr interessiert.